Escort Mk1 1100 L
Hier stelle ich euch den Escort Mk1 1100 L Baujahr 1974 meines Freundes Kai Uwe Strietzel vor. In recht guten äußerlichen und technischen Zustand in 2005 gekauft, wurde das Fahrzeug im Jahr 2006 komplett restauriert und neu lackiert. Vorab ein paar bilder der Restauration, leider nicht so detailiert und teilweise in nicht so guter Qualität, vom jetztigen zustand werden wir aber später welche anfertigen. Das Fahrzeug wurde nach und nach durch unseren Mitarbeiter Mathias Becker gerichtet, für den An und Abbau der nicht angeschweißten Anbauteile war der Besitzer selbst zuständig.

Die Kotflügel wurden demontiert, waren aber in entsprechend guten zustand, das diese später wiederverwendet werden konnten. Das Frontblech war nicht mehr zu retten, was mann allerdings auch noch problemlos neu bekommt ( repro ), im gegensatz zu Blechkotflügeln, die nicht mehr produziert werden.

Das Federbeindomblech auf der Fahrerseite wurde vom durchgerosteten Oberteil befreit, gesandstrahlt, ein paar kleine löcher zugeschweißt und durch ein Reparaturblech aus Englischer Produktion Instandgesetzt.

Beide Kotflügelaufnahmebleche wurden an Schadhaften stellen gesandstrahlt und teilweise ersetzt.

Beide hintere Außenradläufe wurden ebenfalls erneuert, die innenradläufe waren in entsprechend guten zustand, Sandstrahlen und teileinsätze waren ausreichend. Leider sind von den Innenradläufen keine Bilder vorhanden. Die Außenradläufe wurden verzinnt und innen großflächig abgedichtet. Damit sollte für die nächsten dreizig Jahre ruhe sein...

Die alten Radläufe wurden großflächig herausgetrennt.

Typische Escort Mk1 Krankheit : Unter dem Windlauf der Heckscheibe bildet sich von innen aufgrund Mangelhafter Abdichtung korrosion, da rosten sie alle. Das Blech sah hier von außen noch ganz gut aus, aber irgendwann hätte sich der Rost durchgefressen. Also schnitten wir auf beiden Seiten das obere blech raus, Sandstrahlten das Innenteil, ersetzten dieses teilweise und setzten selbst angefertigte bleche obendrauf - von innen richtig abgedichtet und Konserviert.

Nicht ebenmal in 5 minuten angefertigt und eingeschweißt...

Ebenfalls ein typischer Schwachpunkt : Der Lüfterkasten. Am unteren übergang zur Spritzwand ist bei fast jeden unrestaurierten Escort Mk1 Rost zu finden. Wenn nicht, dann kommt er garantiert irgendwann durch. Wirbohrten die Schweißpunkte auf und entfernten den kompletten Lüfterkasten. Die schadhaften Stellen wurden gesandstrahlt und teilweise erneuert, und wieder an gleicher position eingesetzt.
Und hier das Ergebnis :
